Melaleuca alternifolia

– der Klassiker unter den Ölen.

 

IMG_7960

mit seiner hautfreundlichen Wirksamkeit und starken Reinigungskraft gehört das Öl in jeden Haushalt. Es bringt Veränderung in toxische Ebenen. Sowohl auf der physischen als auch auf der emotionalen Ebene hilft es Negationen auszuleiten, die eignen Grenzen zu finden und seine eigene Meinung zu vertreten.

Hinweis Melaeuca nach öffnen der Flasche innerhalb von 4-6 Monaten aufbrauchen

358710

Melaleuca ganz praktisch:

Für eine gute Blasengesundheit 3 Tropfen Melaleuca und 3 Tropfen Lavendel auf die Slip Einlage.

Gesunde Füße und Fußnägel. 2-3x täglich 3-4 Tropfen direkt auf die Füße und Nägel auftragen.

Bei Erkältung 2-3 Tropfen in Wasser und gurgeln. Unterstützt die Selbstheilungskräfte.

Für eine gute Raumluft besonders in der Erkältungszeit 5-6 Tropfen im Raum vernebeln.

 

Beautytipps:

Für ein klares Hautbild als Erfrischungsspray auf 50ml Wasser 15 Tropfen Melaeuca.

Einige Tropfen Öl mit in den Toner geben

Auf kleine Hautunreinheiten 1-2 Tropfen Öl direkt auftragen.

 

Haushaltstipp:

Fensterputzen auf 5 Liter reines  Wasser 5 Tropfen Melaleuca. Bringt streifenfreien Glanz.

 

Kleine Pflanzenkunde

 

Teebaums – Melaleuca alternifolia.

Ein Strauch oder kleiner Baum dessen zu Hause die sumpfigen Gebiete an der Ostküste Australiens sind. Botanisch gehört er zu der Familie der Myrtengewächse.

Die Ureinwohner von Australien, die Aborigines sowie die Bewohner Neuseelands, die Maori kochten einen Sud aus seinen Blättern um die heilenden Wirkstoffe des Tee Baums zu nutzen und setzen es bei Erkältungen, Schmerzen und Entzündungen ein.

Zerriebene Blätter und das daraus frisch gewonnene ätherische Öl, half schnell bei der Heilung von Wunden, Insektenstichen und Hautauschlägen.

Ende des 18. Jahrhunderts als der Weltumsegler James Cook bei seinen Reisen den Baum entdeckte – der ihn durch seinen Geruch anzog – interessierten ihn die Blätter – und es wurde Tee daraus gekocht. – Daher der bis heute bekannte Name – Tee Baum.

Die heilende Wirkung dieses Öles verbreitete sich rasch – nun auch in der westlichen Welt und gehörte bis zum 2. Weltkrieg zu der Ausstattung von Truppen die in den Tropen stationiert waren. Es wurde erst verdrängt – als Penicillin und Antibiotika in unserer modernen Medizin Einzug hielten. Daher findet man auch immer mal wieder den Hinweis – wird als natürliches Antibiotikum verwendet.

Das ätherische Öl des Tee Baums findet heute wegen seiner positiven und großen Bandbreite – keimtötend – desinfizierend – unterstützenden bei entzündlichen Prozessen – in vielen verschiedenen Bereichen der alternativen Heilkunde Anwendung. Vor allem bei Pilzbefall, Akne, Schuppen, Warzen, Entzündungen im Mundraum und bei Erkältungen . Bei Dampfinhalation unterstützt es die Atmung und lindert den Husten. In ein Massageöl gemischt kann es Sonnenbrand und Muskelverspannungen lindern.

In der Kosmetik findet es große Beliebtheit als Beigabe in Cremes – statt Konservierungsstoffen – und zur Unterstützung eines geschmeidigen Hautbildes.

Der Hauptwirkstoff in einem guten Teebaumöl ist Terpinen-4-ol, das auch in kleineren Mengen in Lavendel – und Eukalyptusöl enthalten ist. Der Wirkstoff Terpinen-4-ol ist unter anderem für die rasche Wundheilung, sowie für den antimikrobiellen Effekt des Öls verantwortlich.